Extreme E

Die Serie
Racing mit klarer Mission

Wieder einmal Pioniere: Wie schon bei der Formel E ist ABT Sportsline auch bei der Extreme-E-Meisterschaft von Anfang an dabei. Nach zahlreichen Erfolgen in den verschiedensten Rennserien sowie langjähriger Erfahrung mit den Themen Elektromobilität und Nachhaltigkeit schließt sich das Team aus Kempten nun mit CUPRA zusammen. Gemeinsam starten die Partner als ABT CUPRA XE – in eine neue, faszinierende Welt des elektrischen Motorsports.

 

Extreme E ist eine vollelektrische Rennserie, die ihre Rennen auf Offroad-Parcours austrägt. Gegründet wurde Extreme E, um die Gefahren für unsere Umwelt aufzuzeigen. Die Rennserie hat es sich deshalb zum Ziel gemacht, durch packenden Motorsport auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen. Und darauf, was jeder Einzelne in Sachen Umweltschutz tun kann. „Wir wollen Bewusstsein schaffen, Elektrofahrzeuge präsentieren und auch positive Anstöße mit Blick auf den Klimawandel geben“, sagt Alejandro Agag, Extreme-E-Gründer und -CEO. Die spektakulären und abgelegenen Locations im Rennkalender wurden gezielt ausgesucht, um die Gebiete zu zeigen, die bereits jetzt in besonderer Weise von der fortlaufenden Klimakrise betroffen sind.

 

An Bord der RMS St. Helena, eines ehemaligen Fracht- und Passagierschiffs, befindet sich das schwimmende Extreme-E-Fahrerlager, mit dem es übers offene Meer zu den einzelnen Locations rund um die Welt geht. Von Saudi-Arabien bis zum Senegal, nach Argentinien, Grönland und Brasilien: Mit diesen fünf spannenden Austragungsorten startet Extreme E im April 2021 in ihre erste Saison.

Jedes Event umfasst zwei Renntage. Der Startschuss jedes Rennwochenendes fällt samstags mit den Qualifyingrennen, gefolgt vom Halbfinale und dem abschließenden Finale am Sonntag. Auf bis zu 10 Kilometern bieten die einzelnen Rennstrecken den Fahrern verschiedenste Herausforderungen – mit Sprüngen, Steigungen und mehr. Jedes Rennen wird über zwei Runden gefahren und ca. 10 Minuten dauern.

Ein weiteres Highlight: Im Cockpit der Rennautos wechseln sich jeweils eine Frau und ein Mann ab. Getauscht werden die Plätze nach einer von zwei Runden.

 

Als erstes Team überhaupt gab ABT CUPRA XE seine nahezu obligatorische Startnummer bekannt: die 125. „Denn unser Unternehmen feiert 2021 seinen 125. Geburtstag – das wollen wir mit der besonderen Startnummer auch bei unseren Rennen in der ganzen Welt feiern“, so Hans-Jürgen Abt, geschäftsführender Gesellschafter.

„Für uns ist die Teilnahme an Extreme E auch mit Blick auf unsere Historie eine tolle Geschichte“, sagt ABT CEO Thomas Biermaier. 1896 wurde ABT als Pferdeschmiede in Kempten gegründet und befindet sich mittlerweile in den Händen der vierten und fünften Generation. „Von der Pferdekutsche im Allgäuer Winter zu Hightech-Elektro-SUV in der Wüste Afrikas – das zeigt die eindrucksvolle Entwicklung unserer Firma in über einem Jahrhundert.“

 

Das Auto
Ein elektrisches Kraftpaket – Der e-CUPRA ABT XE1

Das Rennauto der Extreme E, Spitzname „das Biest“, wurde speziell für die Serie entwickelt. Der Wagen wurde von Spark Racing Technology in Frankreich konstruiert und besteht aus einem Rohrrahmen mit Niob-verstärkter Stahllegierung, einer Crashstruktur und einem Überrollkäfig. Das Einheitsauto wird von allen Teams eingesetzt, die in der ersten Saison an den Start gehen. Die Batterietechnologie liefert Williams Advanced Engineering aus Großbritannien. Diese Energie auf den Boden bringen werden Continental-Reifen aus Deutschland. Das Auto des Kemptener Teams trägt den Namen e-CUPRA ABT XE1.


Beim Goodwood Festival of Speed 2019 wurde das SUV erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Am Steuer saß damals der Indy-500-Gewinner und Extreme-E-Mitbegründer Gil de Ferran.

Ein Blick auf das vollelektrische SUV macht klar: Dieses Fahrzeug ist mit seiner Leistung von 400 kW (550 PS) und einem Gewicht von 1.650 Kilogramm fürs Offroad-Racing geboren.  Auch Rallye-Superstar Ken Block drehte bereits seine Runden im Rennauto – und das bei keinem geringeren Event als der Rallye Dakar 2020.

 

Nun zeigt ein spektakulärer Blick in die Zukunft wie das nächste Auto des Teams ABT CUPRA XE in der Extreme E aussehen könnte. Auf der IAA Mobility 2021 in München präsentiert die spanische Marke den CUPRA Tavascan Extreme E Concept den anwesenden Medien und Besuchern.

Das Front- und Heckdesign hat sich gegenüber dem Fahrzeug, das in der aktuellen Saison der Extreme E antritt, erheblich verändert. Auch die Scheinwerfer in drei Dreiecksgruppen auf jeder Seite sorgen für einen imposanteren Look. So erreicht das Auto ist die nächste Evolutionsstufe mit noch mehr CUPRA-DNA. Wann die neue Generation zum Einsatz kommt, ist jedoch noch offen.

Die Fahrer
Mattias Ekström

 

 

Das schwedische Racing-Ass geht 2021 mit ABT CUPRA XE an den Start und setzt damit seine 22-jährige Geschichte mit ABT Sportsline fort: Schon 1999 bestritt Ekström sein erstes Rennen mit den Kemptenern. Darauf folgte als langjähriger Audi-Werksfahrer weltweite Bekanntheit im Motorsport. In seinen 17 Jahren mit ABT Sportsline in der DTM (2001–2017) gelang es Ekström zweimal, den Fahrertitel zu gewinnen. Mit seinem eigenen EKS-Team nahm er an der FIA World Rallycross Championship teil, in der er sich 2016 als Höhepunkt mit dem Weltmeistertitel krönte. Als Botschafter von CUPRA arbeitet er gemeinsam mit dem spanischen Unternehmen an dessen elektrischer Zukunft auf der Rennstrecke, wozu auch die Entwicklung des CUPRA e-Racer gehört. 2022 beginnt ein ganz neues Kapitel: Ekström nimmt als offizieller Audi-Werksfahrer die Rallye Dakar für die Marke aus Ingolstadt in Angriff.

 

 

 

 

 

 

Jutta Kleinschmidt

 

 

Sie ist die „Queen of Dakar“: Jutta Kleinschmidt ist die erste und bisher einzige weibliche Siegerin der legendären Rallye Dakar und teilt sich seit dem zweiten Rennen im Senegal das Cockpit mit Mattias Ekström. Extreme E ist für Jutta Kleinschmidt bekanntes Terrain: In ihrer Rolle als Championship Driver und Beraterin hat sie die Organisatoren mit ihrem fundierten Wissen aus 17 Dakar-Teilnahmen unterstützt. Im Senegal sprang sie kurzfristig für Claudia Hürtgen ein, die krankheitsbedingt ausfiel, und begeisterte mit einer starken Performance. Seitdem ist sie fester Bestandteil des Fahrerteams.

 

 

 

 

 

 

 

 

Extreme E Rennkalender 2021

 

03.–04.04.      Sharaan, Al-’Ula (Saudi-Arabien)

29.–30.05.      Lac Rose (Senegal)

28.–29.08.      Kangerlussuaq (Grönland)

23.–24.10.      Sardinien (Italien)

 

 

Die Austragungsorte
Einzigartig und zerbrechlich

Jeder einzelne Austragungsort der ersten Extreme-E-Saison erzählt seine ganz eigene Geschichte im Rahmen der Klimakrise. Für jeden einzelnen dieser Orte stellt der Klimawandel eine ständige Bedrohung dar. Durch die Rennen in genau diesen Gebieten möchte die Extreme E auf die Herausforderungen der jeweiligen Ökosysteme aufmerksam machen und mithilfe des eigenen „Legacy Program“ Sozial- und Umweltinitiativen unterstützen.

Al-ʿUla, Saudi-Arabien

Die Wüste Saudi-Arabiens war Schauplatz des allerersten Extreme-E-Events. Mit seinen harten Bedingungen demonstriert die Location eindrucksvoll das steigende Risiko von Wassermangel und Dürren. Nach zwei heftigen Unfällen am Samstag und Sonntag bleibt ABT CUPRA XE beim Auftakt ohne zählbaren Erfolg.

Dakar, Senegal

Das Rennen in Lac Rose wird entlang der Küste des Atlantiks ausgetragen. Bekannt ist dieser Strandabschnitt als traditionelles Ziel der Rallye Dakar. Mattias Ekström und Jutta Kleinschmidt unterliegen erst im Halbfinale denkbar knapp. Höhepunkt abseits der Strecke: Die Fahrer lernen in Schulen lokale Umweltprojekte kennen und unterstützen die Kinder bei ihren nächsten Schritten.

Kangerlussuaq, Grönland

Mit dem Rennen neben dem Russell-Gletscher auf der größten Insel der Welt bietet Grönland der Extreme E eine wunderschöne und herausfordernde Kulisse. Steigende Temperaturen gefährden die Arktis, was zum Abschmelzen der Eiskappen und zum Anstieg des Meeresspiegels führt. Dies unterstreicht Extreme E, indem es auf dem Grund und Boden Rennen fährt, den der zurückweichende Gletscher zurückgelassen hat.

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